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Karate ist eine
asiatische Kampfsportart, die ihre Wurzeln im
chinesischen Kung Fu hat. Zwischen 1650 und 1920
entwickelte sich das Karate auf dem Inselreich
von Okinawa. Erst um 1922 gelangte Karate durch
okinawanische Meister nach Japan, wo es ab 1950
populär wurde und seine weltweite Verbreitung
fand.
Durch die Präsenz der Amerikaner auf Okinawa
gelangte vorwiegend okinawanisches Karate in den
Nord- und Südamerikanischen Raum, während die
japanischen Schulen sich nach Europa hin
ausbreiteten.
Dabei unterteilt sich das Karate in verschiedene
Schulen, die sich einerseits ähneln und dennoch
so unterschiedlich scheinen, wie Sprachen.
Das Karate ist heute in der
World-Karate-Federation organisiert und
konzentriert sich hier auf die Schulen Shotokan,
Shito-Ryu, Goju-Ryu und Wado-Ryu.
Zuständig für Europa ist die
European-Karate-Federation, die die jährlich
stattfindenden Europameisterschaften ausrichtet.
Unterschieden wird dabei in Kumite (Zweikampf)
und Kata (eine technische Diziplin mit einer
Kürvorführung ähnlich dem Eiskunstlaufen, oder
Turnen).
Grundsätzlich besteht das Karatetraining aus
Grundschule (Kihon), Partnerübungen (eine Art
abgesprochenes Kumite), dem Freikampf (Kumite)
und der Kata.
Dabei gilt die Kata als das wichtigste und
wertvollste Instrument zum Training des Karate.
Kata sind festgelegte und teilweise über
Jahrhunderte überlieferte Formen und beinhalten
zwischen 20 und 120 Bewegungen.
Derzeit sind mehr als 100 Kata bekannt. Wobei
jede Karateschule nur einen Teil dieser Kata
unterrichtet.
Mit dem, im ESV unterrichteten, Shito-Ryu und
Goju-Ryu Karate hat der Trainierende jedoch die
Möglichkeit 65 dieser Kata kennen zu lernen.
Für an
Kata-Wettkämpfen Interessierten bietet der ESV
ein kompetentes Leistungstraining.
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